Ist der Titel die Gehaltskürzung wert?
Die kurze Antwort
Ein höherer Titel macht weniger Gehalt nicht automatisch sinnvoll. Vergleiche, was sich an deiner Arbeit verändert und was das niedrigere Einkommen außerhalb der Arbeit bedeuten würde.
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Prüfe das gesamte Angebot
Notiere Gehalt, erwartete Stunden, Zusatzleistungen, Fahrtkosten, Aufgaben und eigene Entscheidungsrechte. Ein Titel ohne echte Verantwortung liefert vielleicht nicht die Erfahrung, die du erwartest.
Was würdest du lernen und wie könntest du diese Erfahrung später nachweisen? Rechne eine mögliche spätere Erhöhung nicht als bereits zugesagtes Geld ein. Lass vereinbarte Bedingungen schriftlich bestätigen.
Frage konkret, welche Entscheidungsrechte zur Stelle gehören und bei welchen Entscheidungen du weiterhin auf die Zustimmung einer anderen Person warten musst.
Ein erfundenes Beispiel
Stell dir eine Leitungsstelle ohne Team, Budget oder höheres Gehalt vor. Eine andere Stelle behält deinen Titel bei, lässt dich aber ein Projekt leiten. Die zweite könnte passendere Erfahrung bieten. Die Namen allein entscheiden das nicht.
Prüfe deine Grenzen
Vergleiche das angebotene Einkommen mit notwendigen Ausgaben und bestehenden Verpflichtungen. Nutze aktuelle Zahlen statt einer optimistischen Vorstellung davon, wie wenig du brauchen könntest.
Was würde den Tausch vertretbar machen: andere Aufgaben, Weiterbildung, Arbeitszeiten oder Bezahlung? Eine Karriereanalyse kann dir beim Klären deiner Prioritäten helfen. Sie berechnet keine Bezahlbarkeit, bewertet keine Zusatzleistungen und garantiert nicht, dass ein Titel zu einer anderen Stelle führt.